Hydrodynamische Kupplungen

Technische Eigenschaften:
Hydrodynamische Kupplungen gehören zur Gruppe hydrodynami-
scher Leistungsüberträger. Die Übertragung des Drehmomentes erfolgt durch die Massenkräfte einer Betriebsflüssigkeit nach dem Föttinger-Prinzip. Das
Pumpenrad nimmt eine zugeführte mechanische Leistung auf und erhöht die Energie der umlaufenden Betriebsflüssigkeit.

Das Turbinenrad entzieht der Betriebsflüssigkeit Energie und gibt mechanische Leistung ab. Zwischen den beiden Rädern gibt es keine feste Verbindung. Der zur Leistungsübertragung notwendige
Schlupf führt zu geringen Leistungsverlusten, welche in Wärme umgesetzt werden. Der zulässige Umgebungstemperaturbereich der hydrodynamischen Kupplung in Standardausführung liegt zwischen -25 °C bis
+40 °C (Abweichungen auf Anfrage).

Hydrodynamische Kupplungen zeichnen sich aus
durch:
• verschleißfreie Leistungsübertragung
• gleichmäßiges, stoßfreies Anfahren im belasteten und
unbelasteten Zustand
• geringe Rückwirkung auf das Netz durch rasches Abklingen
des Anfahrstromes und kleinere Einschaltstromspitzen
• Belastungsausgleich bei mehrmotorigen Antrieben
• wirksame Entkopplung von Schwingungssystemen
• Dämpfung von Stößen, Schwingungen und Belastungs-
schwankungen
• thermische Überlastsicherung durch eingebaute Schmelz-
sicherung oder durch mechanische bzw. elektronische
Abschalteinrichtung