Revolutionierung der Messtechnik in der Industrie 4.0 – Wir liefern den Puls der Zeit!

Optische Messtechnik bevorzugt im Automobilbau:
Taktile Systeme verlieren gegenüber intelligenter Bildverarbeitung in der Automobilindustrie an Boden. Wie optische Messsysteme bereits in der Fertigung eingesetzt werden, zeigen wir Ihnen gerne.

Optische vs. taktile Systeme

Über die Vorteile der optischen Messzelle sind sich beide einig: „Mithilfe dieser Technologie können sowohl einzelne Bauteile als auch ganze Karossen gemessen und bewertet werden“, sagt Jastrow. Und das viel schneller als mit den klassischen taktilen Systemen. Die Messergebnisse – bunte Fehlerbilder – können sogar Ungeübte beurteilen.

Laut Eduard Obst, Leiter Geometrische Analyse, Messtechnik und Cubing Gesamtfahrzeug, BMW, reduziert sich die Messdauer um etwa 50 %. Eine weitere große Stärke optischer Technologien liege in ihrer Anwendbarkeit selbst in dynamischen Bereichen bis zu Frequenzen von 1 000 Hz. „Hier haben die taktilen Systeme ganz klar ihre Grenzen“, sagt Jastrow.

Noch vor wenigen Jahren zogen die Hersteller taktile Verfahren vor. Bei diesen wird die Werkstoffoberfläche mit berührungsaktiven Sensoren Punkt für Punkt abgetastet – ein extrem genaues, aber auch extrem langsames Verfahren. Taktile Messmaschinen sind unempfindlich gegen Lichtbedingungen und Oberflächenbeschaffenheit, berichtet Stefan Staab, Produktmanager beim Messtechniker Wenzel, „optische Effekte wie Reflexionen, Oberflächenbeschaffenheit spielen dabei keine Rolle.“